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Die lange Nacht des Kabaretts > Programme

Die lange Nacht des Kabaretts



F: Ludwig Rusch
Jahr: 2008

"Wir spielen so lange Sie wollen!"

Mit sehr großen Erfolgen konnten die letzten beiden Tourneen der "Langen Nacht des Kabaretts" aufwarten. Vielen Dank an die treuen Veranstalter dieser mittlerweile nicht nur im Titel und auf der Bühne langen Idee von vor zehn Jahren. Vor mittlerweile auch schon sechs Jahren waren wir der Meinung, dass zum Beispiel ein Thomas Stipsitis, Klaus Eckel oder Pepi Hopf die "wenig bekannten Gesichter" in Österreichs Kabarettlandschaft sind. Nun, das hat sich ja dramatisch verändert. Gut so.

Aus dieser Zeit stammt auch das Amateurvideo von dem Pepi Hopf in einem Interview auf kabarett.at spricht: "Ich war jung und brauchte das Geld... Naja, ich fand den Eckel damals komischerweise sehr erotisch..." Da sich eben dieses Video in meinem Besitz (neben dem Schmuck von Eckel: "Halt einmal!") im Banksafe befindet, wird Pepi auch die neue, Tour 2008 als Kapitän auf die Bühnen Österreichs führen.

Ab September 2008 gibt es also eine neue Tour, ein neues Programm, und für viele wohl neue Gesichter:

Pepi Hopf
sorgt aktuell mit seinem neuen Soloprogramm "Schleudern" (Regie: Leo Lukas) für Furore bei Publikum und Kritik und bleibt uns sehr erfreulicher Weise für die "Lange Nacht" erhalten. Mal sehen, wer das bezahlen wird. Clemens Maria Schreiner
war noch nicht mal volljährig, da hat er schon den wichtigsten Nachwuchs-
preis Österreichs gewonnen: Den Kleinkunstvogel im Grazer Theatercafe. In derart jungen Jahren könnte allerdings ein frühmorgendlicher Discobesuch im südlichen Österreich fatal enden. Deshalb ist es gut, mit Freunden unterwegs zu sein. Ausgestattet mit dieser Visitenkarte, und "mit Charme, enormer Bühnenpräsenz und der Gabe, die Menschen zum Zuhören zu verführen" (Ö1, Contra) dürfen Sie sich auf dieses große Talent aus der Steiermark freuen. Wird aktuell als Zivildiener sicher mehr als fürstlich entlohnt.

Gerhard Gradinger
ist kein Spezialist für vetrackte Großstadtneurosen und vermeintlich spektakuläre Beziehungsdramen. Sein Metier sind die "spöttisch-real-
satirischen Alltagsbeobachtungen" (Peter Blau, kabarett.at) von liebevollen Bosheiten verstaubter Kleingeister und überholter Moral aus den zahlreichen diesbezüglichen Biotopen des Landes. Verdient sich (noch) was dazu als "Deix-Version von James Bond" (Gerhard Gradinger) in den Dorfdiscos rund um die Heimat Groß-Schweinbarth.

Gebrüder Moped
werden im Eingangsbereich des Theaters eine Fotokabine aufbauen. Die einzelnen Menschen des Publikums werden fotografiert, und diese Gesichter werden dann via Beamer in die Nebenrollen des Stücks schlüpfen - ohne, dass das Publikum selbst mitspielen muss! Sie verpflanzen das Publikum in Alltagssituationen, gängige TV-Formate, auf die Titelseite des Boulevard, lassen es bei Wahlen antreten, Revolutionen vom Zaun brechen oder zu Popgrößen aufsteigen. Ein spannendes, spontanes und innovatives Bühnenprojekt von Franz Joseph Moped, Martin Moped und Mischa Moped (Technik).


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